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Hessische Meisterschaft im Freien am (Artikel in Arbeit)

Janine Meißner entscheidet spannendes Finale für sich Zu spannenden Entscheidungen kam es bei den Finalwettkämpfen der Hessenmeisterschaften im Bogenschießen, die im Dietzenbacher Waldstadion ausgetragen wurden. lnsgesamt 339 Bogenschützen beteiligten sich an den Wettbewerben in vier Disziplinen, bei denen 37 Mannschafts- und Einzelsieger ermittelt wurden.
Die beiden Nationalschützinnen Janine Meißner und Carolin Landesfeind sorgten beim Compoundbogenfinale der Frauen für einen der Höhepunkte, als ihr Zweikampf um den Hessenmeistertitel mit dem letzten Pfeil und nur einem Ring Vorsprung zugunsten der 23Jährigen vom BSC Hochtaunus entschieden wurde.
Neue Titelträger mit dem Recurvebogen Mit dem Hanauer Jerome Correia und Susanne Stelzer von VfA Frischauf Eschborn gab es zwei neue Titelträger bei den Recurveentscheidungen in der Herren- und Damenklasse. Nach dem 72-Pfeile-Vorkampf auf 70 Meter Entfernung hatte der BSV Zierenberg mit Rene Lettau, Burkhard Gauding und Dominik Rennert erstmals den Mannschaftswettbewerb gewonnen und die bis 2017 neun Mal siegreichen Titelverteidiger von Blau-Gelb Hanau musste mit Rang drei hinter Vizemeister SV Eberstadt zufrieden sein. lm Hanauer Team hatte Jerome Correia die beste Einzelleistung gezeigt und sich als Fünfter für das Finale der besten Acht qualifiziert. ln der Finalrunde bezwang Correia zunächst den Eberstädter Pascal Forster glatt in drei Sätzen mit 6:0, bevor er im Halbfinale auf Nik Gotta von Diana Ober Roden traf, mit dem er sich ein spannendes Fünf-Satz-Duell lieferte, das im Shoot-Off für den Hanauer entschieden wurde. lm Finale um den Hessenmeistertitel traf Jerome Correia auf den Eberstädter Lukas Reisseri der im Halbfinale mit einem glatten 6:0 gegen den Baunataler Marc Siebert überzeugt hatte. Die ersten beiden Drei-Pfeile-Sätze gingen mit25:21 und 26:25 Ringen an Jerome Correia. bevor Lukas Reisser bei den folgenden Sätzen mit 24:23 und 26:25 Ringen zum 4:4 ausgleichen konnte. Den ent

 


Weltcup Bogenschützen in Berlin (17.-20.07.2018)

Knappes Aus für Janine Meissner im Finale. Am Hyundai World Archery Weltcup in Berlin waren mit Janine Meissner, Pia Eibeck und Maximilian Weckmüller drei hessische Bogenschützen beteiligt, der vom 17. Bis 20. Juli 2018 mit der Qualifikation auf dem Maifeld im Olympiapark und dem Finale am 21. und 22. Juli 2018 auf dem Lilli-Henoch-Sportplatz am Anhalter Bahnhof ausgetragen wurde. Unter den 381 Teilnehmern aus 51 Nationen dominierten die Favoriten aus Südkorea, die insgesamt sechs Medaillen, davon zwei Mal Gold gewannen. Für Deutschland holte Lisa Unruh eine 5ilbermedaille im Recurvebogenwettbewerb der Damenklasse.
lm 16-köpfigen deutschen Nationalteam startete der 23jährige Maximilian Weckmüller mit dem Recurvebogen bei den Herren und erreichte zunächst in der Qualifikation mit Rang 29 die Finalrunde. Nach Siegen über den Rumänen Ghenadi Iepuri (6:2) und den Russen Galsan Bazarzhapov (7:3) scheiterte der in Kassel lebende Student der FBG Werratal Eschwege in vier Sätzen mit 2:5 an dem Australier Taylor Worth.
Bei den Frauen hatte Olympia-Silbermedaillengewinnerin Lisa Unruh in der Qualifikation den sechsten Platz belegt und traf in der Finalrunde zunächst auf Mannschaftskameradin Elena Richtet die sie mit 6:2 in vier Sätzen besiegte. Danach setzte sich Lisa Unruh gegen die lnderin Promila Daimary (6:2) und Khatuna Narimandidze aus Georgien (7:1) sicher durch. lm Halbfinale gewann die Berlinerin mit 6:5 gegen Ya-Ting Tan aus Taipeh, bevor sie im Finale um die Goldmedaille gegen die Koreanerin Eun Gyeong Lee in vier Sätzen mit 2:6 unterlag.
Janine Meissner vom BSC Hochtaunus zog mit 682 Ringen in der Qualifikation auf Rang 30 in die Finalrunde mit dem Compoundbogen ein. lhren ersten Wettkampf im Finale verlor die 23-Jährige knapp mit 135:137 Ringen nach 15 Pfeilen auf 50 Meter Entfernung gegen die lranerin Parisa Baratchi und belegte wie Pia Eibeck im Endklassement den 33. Rang.

 

Aus der Hessischen Schützenzeitung  Sep. 2018 übernommen


Hessische Meisterschaft "Bogen 3D" am 01.07.2018 in Kassel-Helsa.

Christian Beck gewinnt 3D-Titel für Hanau. Das Meisterschaftsprogramm der Bogenschützen im Hessischen Schützenverband wurde in diesem Jahr mit der Disziplin ,,Bogen 3D" ergänzt, an der sich auf den Parcours des Feldbogenvereins in Kassel-Helsa in verschiedenen Wettkampfklassen insgesamt 78 Aktive beteiligten.
Bei dem traditionellen instinktiven Bogenschießen auf 3D Nachbildungen aus Kunststoff absolvierten die Aktiven einen Parcours mit verschiedenen Zielen in unterschiedlichen Entfernungen. Die vierfache Hessenmeisterin im Feldbogenschießen, lrene Dotzel vom BSC Rüsselsheim, bewies ihr Können in dieser erstmals auf Landesebene ausgetragenen Bogendisziplin und gewann mit deutlichem Vorsprung den Wettbewerb bei den Frauen mit dem Compoundbogen. Auch der elffache Hessenmeister Christian Beck konnte sich mit einem deutlichen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz im Compoundwettbewerb der Herren durchsetzen. Mit 75 Ringen Vorsprung holte Beck den Hessenmeistertitel für Blau-Gelb Hanau.
Spannender verliefen die Titelwettkämpfe in der Compound-Masterklasse, die von dem Offenbacher Roland Zengerle knapp vor Erik Lüttmerding vom SV Böddiger gewonnen wurde. An ihren Sieg bei den Feldbogen-Hessenmeisterschaften knüpfte die Hanauerin Agnes Werner an und gewann mit dem Recurvebogen auch den 3D-Hessenmeistertitel. Auch bei den Blankbogenschützen konnte sich mit Thomas Bausch vom 5V Mauloff ein Sieger der vorangegangenen Feldbogen-Meisterschaften durchsetzen.

Aus der Hessischen Schützenzeitung  Sep. 2018 übernommen


Landesmeisterschaft Feldbogen am 17.06.2018 in Babenhausen

Manuel Gröhl über die 400 Ringe-Marke. Die erste Entscheidung bei den Hessischen Meisterschaften der Bogenschützen fiel auf den Feldbogenparcours des BC Babenhausen. ln vier Feldbogendisziplinen beteiligten sich 72 Aktive an den Titelwettkämpfen, die auf zwei Parcours mit Scheiben in bekannten und unbekannten Entfernungen entschieden wurden.
Als einziger Aktiver übertraf Manuel Gröhl vom BSC Rüsselsheim die 400 Ringe-Marke und freute sich über den Gewinn seines ersten Hessenmeistertitels mit dem Compoundbogen vor seinem Vereinskameraden lngo Zumbroich, der zuletzt im Jahr 2012 den Landestitel gewann. Bei den Frauen wurde Nationalschützin Carolin Landesfeind mit dem dritten Sieg in Folge ihrer Favoritenrolle mit dem Compoundbogen gerecht. Gegenüber dem Vorjahr steigerte sie sich noch um einen Ring und unterstrich ihre Ambitionen, in diesem Jahr die Qualifikation zur Teilnahme an den Feldbogen-Weltmeisterschaften in Cortina D'Ampezzo zu schaffen. Die erfolgreiche Titelverteidigung mit dem Compoundbogen gelang auch Jens Asbach vom BSC Nidderau, der souverän mit 27 Ringen Vorsprung den Titel in der Masterklasse gewann.
Zwei neue Titelträger gab es bei den Entscheidungen mit dem Recurvebogen. Oliver Obst setzte sich für den BSC Vellmar bei den Herren durch und verwies den Eberstädter Pascal Forster auf Rang zwei, der zuletzt im Jahr 2014 den Hessenmeistertitel gewonnen hatte. Vorjahressieger Christopher Görgen vom BC Oberauroff musste mit dem vierten Platz zufrieden sein. Bei den Frauen dominierte Agnes Werner, die für den SV Blau Gelb Hanau erstmals gewann und die zuletzt in den Jahren 2013 und 2015 siegreiche Eberstädterin Renate Forster auf Rang zwei verwies. Dagegen hielt die Erfolgsserie von Adolf Mohr, der für die 5G Kirberg in der Masterklasse zum vierten Mal in Folge gewann.
Zum dritten Mal nach 2010 und 2013 gewann Thomas Bausch vom SV Mauloff den Hessenmeistertitel bei den Blankbogenschützen und bei den Frauen konnte Manuela Schweigkoffer vom PBC Bürstadt zum siebten Mal seit 2006 den Titel gewinnen. Erstmals siegte in der Blankbogen-Masterklasse Patric Ziel vom 5V Mauloff. Titelverteidiger Thomas Schönbier vom SV Arolsen wurde um 16 Ringe übertroffen und musste mit Rang zwei zufrieden sein.
Nach 2014 und 2016 gewann Michael Burster vom SV Düdelsheim zum dritten Mal den Hessenmeistertitel in der Langbogenklasse. Die beiden Homburger Eddie Roepke und Robert Mache kamen mit Abstand auf die nächsten Plätze.

Auszug aus der Hess. Schützenzeitung vom Sept. 2018


Sportgeräte keine Waffen (Beitrag von Monika Gassner, 07.06.2018)

Seit 20 Jahren selbst Bogenschützin möchte ich hier zum Bogen- bzw. Blasrohrschießen Stellung nehmen. Bogen und Blasrohr sind keine Waffen - es sind Sportgeräte. Eine Waffe ist es nur, wenn ein Geschoß durch einen Lauf getrieben wird.

Zehrn Jahre in der Jugendarbeit eines Schützen- bzw. Bogensportvereins haben mir gezeigt, dass unser anspruchsvoller, auch beruhigender Sport immer mehr jugendliche Anhänger findet. Wir üben einen reinen Präzisions- und Konzentrationssport aus. Sogar Kinder mit ADS haben bereits dadurch profitiert. Wohlwollend sehe ich einen weiteren Fortschritt in der Integration des Bogensports auch in den Schulen. Ein tolles Erlebnis, mit Freude den Pfeil fliegen lassen zu können - bedingt durch intensives Training des gesamten Bewegungsablaufs, der Muskeln, von denen man bislang nichts gespürt hat, des Innehaltens, der Konzentration und der erforderlichen Ruhe in sich selbst. Körper, Geist und Seele befinden sich im Gleichgewicht. Das Ergebnis: Größere Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit sind ein weiterer Pluspunkt. Auch wir sind nicht kriminell (wozu wir des Öfteren abgestempelt werden), wenn wir auf zum Teil lustigen Papierauflagen oder in Bogenparcours auf "Ringejagd" gehen. Viele ehrenamtliche Übungsleiter stellen ihre Freizeit zur Verfügung, um den Kindern den richtigen und verantwortungsvollen Umgang mit Pfeil und Bogen beizubringen. Dabei wird vordergründig immer an Disziplin und Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen geachtet (Grundregel).

Unser Bogensport ist Sport , nicht mehr und nicht weniger gefährlich wie andere Sportarten, mit großen Spaßfaktor. Gerne lade ich die Skeptiker zu einer Bogenschießstunde ein. Wir haben wahrlich eine bessere Lobby verdient.

Monika Gassner, Mömlingen

Presseartikel vom 07. Juni 2018 wurde unverändert übernommen


2. Hyundai Bogen Weltcup in Antalya (Türkei)
 
Starke Janine Meißner auf Rang fünf mit dem Compoundbogen
Im türkischen Antalya fand der zweite Bogen-Weltcup in diesem Jahr statt, an dem sich 359 Aktive aus 47 Nationen beteiligten. Dominiert wurden die Wettbewerbe erwartungsgemäß von den koreanischen Bogenschützen, die elf Medaillen, davon vier Mal Gold bei den 10 Entscheidungen gewannen. Das deutsche Team gewann im Recurvebogenbereich in der Damenklasse eine Silbermedaille und belegte damit den zehnten Rang in der Nationenwertung.  Maximilian Weckmüller aus Kassel startete im deutschen Herrenteam, das in der Qualifikationsrunde zunächst den zehnten Rang belegte. Nach einem sicheren Dreisatzsieg mit 6:0 gegen Iran zum Auftakt der Finalrunde scheiterte Weckmüller zusammen mit Florian Kahllund und Carlo Schmitz im Achtelfinale mit 2:6 Sätzen und belegte damit den neunten Rang im Endklassement.  Neben dem 23-jährigen Weckmüller waren mit Pia Eibeck und Janine Meissner zwei weitere Schützinnen in Antalya dabei, die mit dem Compoundbogen in der Damenklasse an den Start gingen. Gemeinsam mit Kristina Heigenhauser waren Eibeck und Meissner als 14. der Qualifikationsrunde ins Finale eingezogen, in dem sie zunächst ein Freilos hatten, dann aber im Achtelfinale an der türkischen Auswahl mit 226:234 Ringen scheiterten.  Im Einzelwettbewerb hatte Pia Eibeck nach der Qualifikation den 42. Rang belegt und scheiterte nach einem Freilos in der ersten Finalrunde gegen Ming-Ching Lin aus Taipeh mit 140:144 Ringen. Besser lief es für Janine Meißner, die in der Qualifikation auf Rang 35 ins Finale eingezogen war. Ebenfalls nach einem Freilos in der ersten Runde besiegte die 23-Jährige vom BSC Hochtaunus in der zweiten Runde gegen die US-Amerikanerin Cassidy Cox mit 148:145 Ringen. Es folgten zwei weitere Siege gegen die Dänin Tanja Jensen (146:144) und Viktoria Balzhanova (144:143), bevor sie im Viertelfinale knapp mit 146:147 Ringen an Paige Gore Pearce (USA) scheiterte und im Endklassement den fünften Rang belegte.  Für die einzige deutsche Medaille sorgte das Damenteam mit dem Recurvebogen. Olympiasilbermedaillengewinnerin Lisa Unruh wurde zusammen mit Elena Richter und Michelle Kroppen erst im Finale um die Goldmedaille von der koreanischen Auswahl gestoppt. Nach Siegen über Indonesien (5:4), Polen (6:0) und Taipeh (5:4) ging das Finale in drei Sätzen mit 1:5 verloren.
 
Die Ergebnisse im Überblick:
Recurvebogen
Herren
1. Korea    2065 - 6 5 6 5 2. Japan    1996 - 6 5 6 3 3. Großbritannien   1974 5 5 5 2 6
9. Deutschland   1982 6 2
1. Woo Seok Lee (Korea)  691 - - 7 7 6 6 6 2. Woojin Kim (Korea)  697 - - 6 6 7 7 2 3. Jin Hyek Oh (Korea)  674 6 6 6 6 6 2 7 17. Maximilian Weckmüller (D) 662 6 6 1
Damen
1. Korea    2053 - 6 6 6 5 2. Deutschland   1960 - 5 6 5 1 3. Taipeh    2002 - 5 5 4 6
1. Ksenia Perova (Russland) 663 - - 6 6 6 6 6 2. Hye Jin Chang (Korea)  683 - - 7 6 6 6 6 3. Chien-Ying Lei (Taipeh)  672 - - 7 7 6  2  6
Compoundbogen
Herren
1. Korea    2122 - 237 238 239 235 2. USA    2126 - 231 237 237 229 3. Russland    2102 - 234 231 224 227
1. Mike Schlösser (Niederlande) 713 - - 149 150 149 148 146 2. Kristofer Schaff (USA)  706 - 148 146 146 147 146 145 3. Braden Gellenthien (USA) 713 - - 149 150 145 146 148
Damen
1. Taipeh    2070 - 228 227 232 231 2. Indien    2055 - 227 234 233 228 3. Korea    2102 - 228 232 231 227 9. Deutschland   2044 - 226
1. Yesim Bostan (Türkei)  699 - - 147 144 144 143 147 2. Paige Pearce Gore (USA) 698 - - 147 147 147 146 145 3. Shaewon So (Korea)  709 - - 146 146 144 142 148 5. Janine Meissner (Deutschland)682 - 148 146 144 146 33. Pia Eibeck (Deutschland) 679 - 140